DigiUp 4.0

Programm INTERREG V-A AT-HU 2014-2020
Projekt Name
Upskilling digitaler Kompetenzen von Jugendlichen um Fachkräftemangel der Industrie 4.0 entgegenzuwirken
Projekt Akronym
DigiUp 4.0
Projekt Partner
Bildungsdirektion für Wien (AT)
Berufsförderungsinstitut Burgenland (AT)
Pannon Novum Nyugat-Dunántúli Regionális Innovációs Nonprofit Kft. (Pannon Novum West-Transdanubische Regionale Innovations-Non-Profit GmbH.) (HU)
Nagykanizsai Szakképzési Centrum (Fachausbildungszenter Nagykanizsa) (HU)
Vas Megyei Önkormányzati Hivatal (Selbstregierungsamt vom Komitat Vas) (HU)
Projektdauer
30 Monate – April 2020 – September 2022

Wie in weiten Teilen Europas gibt es auch in der AT-HU Grenzregion das Problem des Fachkräftemangels in der Industrie 4.0, dessen Ursache in den erhöhten Anforderungen an die beruflichen Kompetenzen liegt. Um die Folgen der Fachkräftewanderung in der Projektregion zu lindern, sind innovative grenzüberschreitende Bildungsmaßnahmen notwendig.

Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind Kernkompetenzen in der Wiener Wirtschaft (Digitale Agenda Wien 2025). Die Studie „Industrie 4.0 im Burgenland” bestätigt, dass Digitalisierungsmaßnahmen die Abwanderung der Industrie und damit auch den Brain-Drain stoppen kann. Laut Studien ist die Digitalisierung die Zukunft für die Industrie in West-Transdanubien (GYMSKIK). Das übergeordnete Projektziel ist, Jugendliche (12-24 Jahre) für die Lehre zu sensibilisieren und durch passendes Upskilling auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten, das Image der Lehre und das Aufzeigen von zukünftigen Fachmangelberufen zu verbessern sowie den grenzüberschreitenden Austausch zu ermöglichen.

Da die Zielgruppe „digitale Eingeborene” sind (Prensky, 2001), die mit digitalen Tools und Medien aufgewachsen, verlangt es die Berufsorientierung an ihre Denk- und Lernweise anzupassen. Im Rahmen des DigiUp 4.0. Projektes soll Jugendlichen via Berufsorientierungs-maßnahmen und Trainings der Industriesektor nähergebracht und notwendige digitale Kompetenz vermittelt werden, um damit dem Fachkräftemangel der Industrie 4.0 entgegenzuwirken.

Die innovativen Kern-Outputs sind, die regionalen Knowledge Hubs und deren grenzüberschreitendes Netzwerk, wo gemeinsam mit Stakeholdern, Lösungen zu Themen wie Berufsorientierung für die Jobwelt inkl. Industrie 4.0, Triale Ausbildung und Industrie 4.0 erarbeitet und angeboten werden. Das Knowhow basiert auf der Analyse des Qualifizierungsbedarfes der Industrie 4.0, einem ´Serious Game`, Trainerausbildungen und Berufsorientierungs-Workshops für Jugendliche.